Draußensein im Winter – Familienzeit, Wärme & kleine Rituale
❄️ Warum das Draußensein im Winter mit Kindern für uns so wichtig ist
Ich geb’s zu: Manchmal kostet es mich Überwindung, im Winter vor die Tür zu gehen. Dieses ewige Einmummeln im Zwiebelprinzip nervt – aber als bekennende Frostbeule habe ich gelernt, dass es anders nicht geht. Und jedes Mal, wenn ich die Haustür hinter mir schließe und die kalte Luft in der Nase kribbelt, weiß ich wieder: Es lohnt sich.
Draußen sein tut einfach gut.

Erinnerungen aus Schnee und Kinderlachen
Draußensein im Winter mit Kindern fühlt sich manchmal an wie ein kleines Abenteuer – voller Kälte, Nähe und dieser besonderen Ruhe zwischen den Jahreszeiten. Früher bin ich mit meiner Oma regelmäßig auf Weihnachtsmärkte gegangen. Es war so eine kleine Tradition, die irgendwann verloren ging – aber der Gedanke daran wärmt mich bis heute. Jetzt, als Mama, lebe ich den Winter auf meine eigene Weise. Wenn bei uns tatsächlich mal Schnee liegt, hält uns nichts mehr: Schlitten raus, Mütze auf, los geht’s. Mein Onkel hat sogar eine kleine Sitzschale für den Schlitten meines Jüngsten gebaut – so konnte er sicher und bequem gezogen werden. Und mein Großer? Der hat früher leidenschaftlich Schneemänner gebaut … nur um sie später mit großem Vergnügen wieder zu zerstören.
Gerade beim Draußensein im Winter mit Kindern merke ich, wie schnell kleine Momente zu großen Erinnerungen werden.
Unsere liebsten Orte im Winter
Im Wald ist es immer schön. Jede Jahreszeit hat dort ihren Zauber, aber im Winter liegt eine besondere Ruhe in der Luft. Ich liebe es, durch Waldparks zu spazieren – eingehüllt in dicke Schals, mit roten Wangen und kalten Fingern. Es knirscht unter den Schuhen, irgendwo zwitschert ein Vogel – und manchmal bricht die Sonne golden durch die kahlen Äste. Für mich ist das Draußensein im Winter mit Kindern eine Mischung aus Abenteuer, Stille und ganz viel Naturverbundenheit.
Auch Weihnachtsmärkte gehören für uns einfach dazu. Der Duft von gebrannten Mandeln, Kinder, die sich am heißen Kakao die Hände wärmen – und dieses kleine, magische Gefühl, das nur im Dezember in der Luft liegt.

Kleine Helfer gegen die Kälte
Was ich immer dabeihabe? Ganz klar: warme Schuhe mit Kuschelsocken und Handschuhe, bei denen die Fingerkuppen frei sind – damit man noch etwas fühlen kann. Und was ich nicht in der Tasche, aber fest im Auto habe: unsere Sitzheizung. Sie ist mein heimlicher Winterheld.
Wenn es richtig kalt wird, schlinge ich mir meine langen, flauschigen Schals um – sie sind wie Decken zum Umbinden. Und wenn einer meiner Jungs jammert, es sei zu kalt, bekommt er meinen Schal. Funktioniert jedes Mal.
Und wenn gar nichts mehr hilft? Heiße Schokolade! Gibt’s irgendwo einen Stand, holen wir uns eine Runde. Sie wärmt, macht glücklich – und plötzlich ist alles wieder gut.
Wenn Schnee fehlt – Ideen für graue Wintertage
Manchmal liegt gar kein Schnee, und der Boden ist einfach nur matschig. Dann hilft nur Kreativität: ein Bollerwagen voller Decken, vielleicht noch Lichterketten vom letzten Lichterfest dran. Es wird gemütlich, kuschelig und ein bisschen magisch –
egal, ob Schnee fällt oder nicht.
Das Licht, das bleibt
Als Fotografin liebe ich das Winterlicht. Wenn die Sonne tief steht und golden durch die Bäume fällt, entsteht dieser besondere Zauber. Es ist ruhig, weich und ehrlich. Solche Momente erinnern mich daran, warum ich tue, was ich tue – Erinnerungen bewahren, bevor sie verblassen.
Der Winter ist kein Monat der Kälte, sondern der Nähe. Manchmal reicht schon ein Spaziergang, ein Schal, eine Thermotasse und die Hand eines geliebten Menschen, um zu spüren: Draußen ist es gar nicht so kalt, wenn man zusammen ist. Vielleicht ist genau das der Zauber am Draußensein im Winter mit Kindern – dass die Wärme oft nicht vom Wetter kommt, sondern von uns selbst.
Eure Winter-erinnerungen warten
Wenn ihr euch jetzt schon vorstellen könnt, wie eure eigenen Wintermomente aussehen, freue ich mich sehr, euch im Schlosspark Biesdorf zu begleiten.
Ein kleiner Spaziergang, viel Nähe – und Erinnerungen, die euch weit über die Weihnachtszeit hinaus begleiten.






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